Woher kommt unser Geld?

Sie haben sich vermutlich noch nie konkrete Gedanken darüber gemacht, woher das Geld kommt. Schließlich weiß ja jedes Kind, woher es kommt – von der Bank. Aber woher bekommt es die Bank?

Die Banken – die “machen” es!

Richtig, die Banken “machen” das Geld, sie erzeugen es selbst. Und dafür muss die Bank keine Anstrengungen unternehmen. Gemeint ist das Giralgeld, nicht das Geld in Papierform.

Wenn Sie einen Kredit erhalten, wird Ihnen die gewünschte Summe aufs Konto “eingetragen”. Fertig. Es wird kein Geld von anderen Kunden der Bank benötigt. Sie erhalten ganz frisches, neues Geld, was es vorher nicht gab.

Die Bank muss für diesen neuen Kredit eine minimale Sicherheit bei der Zentralbank hinterlegen, die sogenannte Mindestreserve, z.B. 2% des neu erzeugten Kreditbetrags. Sie als Kunde müssen Ihrer Bank jedoch ein Pfand in voller Höhe Ihres Kredites abtreten. Es kann nun durchaus passieren, dass Sie dieses Pfand verlieren, wenn Sie Ihren Kredit nicht mehr bedienen können. Wer hier einen versteckten Weg der Enteignung vermutet, liegt gar nicht so falsch.

Das kann doch nicht sein, das wäre der ja Hammer, nicht wahr? Nun, es ist der Hammer. Geld wird tatsächlich einfach durch Kredite “erzeugt”.

Zinsen!

Die Bank möchte für Ihren Kredit natürlich Zinsen haben. Sie möchte Zinsen für ihr selbstgemachtes, ungedecktes Geld haben. Doch woher sollen die Zinsen kommen? Wenn Sie der erste Kreditkunde überhaupt wären, gäbe es überhaupt keine Möglichkeit für Sie, jemals Zinsen zu bezahlen.

Diese Zinsen müssen ebenfalls durch Kredit als Geld neu “gemacht” werden. Nicht unbedingt durch Sie, aber durch Ihren Arbeitgeber, der selbst auch einen Kredit für sein Unternehmen hat oder die Kunden des Unternehmens usw.

10 Punkte Plan/Wie funktioniert Geld?

Im folgenden Film von Max von Bock finden Sie leicht und schnell erklärt, was in unserem Geldsystem vor sich geht.

Andreas Popp hielt zu diesem Thema einen sehr schön anschaulichen Vortrag an der Uni Mannheim,  2008, zu diesem Thema mit dem Titel «Geldschöpfung und Zinsknechtschaft».

Ein Vortrag von Nicolas Hofer für Geldversteher-Neulinge und all diejenigen, welche verstehen wollen, wie die Banken das Geld einfach aus dem Nichts zaubern.

Auf den nachfolgenden Reitern möchten wir mit der Zeit immer mehr Hintergrund-Dokumentationen aufzeigen. – Die heutigen Zeiten sind spannend!

WEM GEHÖRT UND DIENT DIE FED?

«WEM GEHÖRT UND DIENT DIE FED? – Hintergrund»

von Lars Schall

Bei einem Mordverbrechen gilt es seit jeher die grundsätzliche Frage zu stellen, wem es zum Vorteil gereicht: Cui bono? Um bei der Betrachtung der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 in einem finanziellen und wirtschaftlichen Rahmen nicht zu kurz zu greifen, möchte ich eingangs die Frage erörtern, wer es ist, der im Wesentlichen die US-Notenbank Federal Reserve bildet. Eine der begünstigten Parteien des „Kriegs gegen den Terror“, der aus den 9/11-Anschlägen resultierte, könnte in gewisser Weise jene Federal Reserve sein (oder indirekt und direkt auch die Privatbanken, die Mitglieder ihrer regionalen Ablegerbanken sind), insofern hier eine denkbar simple Gleichung vorliegt:

Federal Reserve Building
Federal Reserve Building

„Die US-Notenbank erschafft Geld, um den Krieg zu finanzieren, und verleiht es an die amerikanische Regierung. Die amerikanische Regierung wiederum muss auf das Geld, das sie sich von der Zentralbank ausgeliehen hat, um den Krieg zu finanzieren, Zinsen zahlen. Je größer die Aufwendungen für den Krieg sind, desto größer fallen die Gewinne für die Banker aus.“

Von dieser inneren Logik ausgehend, die auf dem Spielfeld letztlich herrscht, könnten zur Klärung der Frage, wie die Federal Reserve das Licht der Welt erblickte, und wer damals dahinter stand, sie auf den Weg zu bringen, viele unterschiedliche Perspektiven eingenommen werden. Ich wähle als Ausgangspunkt die Mitte des 19. Jahrhunderts und die Thematik der Energie, die Antriebskraft hinter der Industriellen Revolution. Das kann nicht schaden, da hier der Energieträger Erdöl eine prominente Rolle spielt – und Erdöl ist bei der Betrachtung der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 in einem finanziellen und wirtschaftlichen Rahmen von enorm großer Bedeutung. Obendrein, und deswegen allein lohnte sich die Behandlung des Sachverhalts in einem Buch, das den 9/11-Anschlägen gewidmet ist, sehen wir hier par excellence die Definition des Begriffs „Verschwörung“ am Werk, die Mark Twain zugeschrieben wird: „Eine Verschwörung ist nichts anderes als eine geheime Übereinkunft einer Reihe von Männern zur Verfolgung von Vorhaben, die sie sich in der Öffentlichkeit nicht zuzugeben trauen.”

Dieser Beitrag wurde komplett auf meinem Blog veröffentlich – bitte hier weiterlesen …