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VERRÜCKT IN BERLIN – Der Wahnsinn geht weiter

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von Heidi Langer – POLITROPOLIS

In der Hauptstadt tobt er sich gerade so richtig aus, der Irrsinn am Ruder unseres Landes.

In Kreuzberg schickte eine grüne Bezirksbürgermeisterin 900 Polizisten in die Schlacht gegen eine Hand voll Flüchtlinge, friedlich demonstrierende Bürger und nebenbei auch noch die Geschäftsleute des Viertels, die gewöhnlich in dem abgesperrten Bereich ihre Unternehmen betreiben. Wobei Augenzeugenberichten zufolge die uniformierten Kämpen im Dienste der Gemeinschaft das Aggressivste sind, was die Gegend derzeit an Testosteronvergiftungen zu bieten hat. [1]

Man liest mittlerweile sogar von Pfefferspray-Einsatz gegen Schulkinder. Und auch wenn ich als dreifache Mutter guten Gewissens bestätigen kann, dass gerade Teenager gelegentlich ein ähnliches Katastrophenpotenzial an den Tag legen können wie ein mittleres Erdbeben oder ein Geisterfahrer auf dem Nürburgring, bezweifle ich, dass eine solche Reaktion von Seiten der „Freunde und Helfer“ im Rahmen des Angemessenen liegt. [2] Eskalationen sind da wohl vorprogrammiert. Ob sie gewollt sind, um die Situation dann gewaltsam „klären“ zu können, weiß ich natürlich nicht.

Allerdings habe ich bisher auch noch keine 900 Uniformierten dabei beobachtet, wie sie krampfhaft versuchen, eine einzelne Kerze zu löschen – und zwar mit Benzin. Hoffentlich sind alle Anwesenden Nichtraucher.

191757_web_R_K_by_Wolfgang_pixelio.deNaja, während Grün in Kreuzberg jedenfalls munter vor sich hinkompostiert (habt Ihr einen solchen Komposthaufen eigentlich mal näher betrachtet – interessante Farbentwicklung, und der Geruch ist auch nicht ohne) ist unsere allseits geliebte Granaten-Uschi nur ein paar Kilometer entfernt fleißig damit beschäftigt, die Bundeswehr von der im Grundgesetz vorgesehenen Verteidigungsarmee 1.0 hochoffiziell auf Angriffsstreitmacht 5.5 upzugraden. Das ermöglicht zum einen die dringend erforderliche Ausgabe von finanziellen Mitteln, die sonst womöglich in so sinnlosen Kanälen wie Bildung oder gar Schulspeisung versickert wären, und beschleunigt zum anderen ihre persönliche Metamorphose zur Drohnen-Ursula, eine Ambition, die sie offenbar von ihrem Vorgänger übernommen hat – okay, bis auf die Sache mit dem Vornamen. [3]

Und mal ganz ehrlich, warum sollte Frau von der Leyen sich mit profanen Ballerspielen auf PlayStation oder X-Box begnügen, wenn sie per Knopfdruck und auf Kosten der Steuerzahler auch ganz reale Menschen in fremden Ländern in Grund und Boden stampfen kann? Echtes Blut ist doch viel realistischer und unterhaltsamer. Und echte Kriege kurbeln außerdem die Wirtschaft an. Also her mit den fliegenden Mordinstrumenten! Wer braucht schon Gerichtsurteile und eine Gesetzgebung, welche die Todesstrafe zulässt, um missliebige Eventual-Terroristen wegzuputzen, wenn er Bündnispartner der USA ist? Einen dreifachen Salut auf die Nato. Und wenn dabei gerade jemand vor dem Kanonenrohr steht – Pech gehabt. Kollateralschaden. Kein Problem, solange der Dollar rollt.

Da wir gerade von Geld reden, benutzt Ihr eigentlich noch Bares? Ja? Ihr Verbrecher!

Jetzt guckt nicht so entsetzt. Nach Meinung unseres Finanzrollators (und das ist keine geschmacklose Anspielung auf seine körperliche Behinderung, sondern auf das Tempo, mit dem Herr Schäuble unsere Steuergelder in die gierigen Hände der EU rollt), wird Bargeld – ein laut Schäuble „intransparentes Zahlungsmittel“ – nämlich hauptsächlich von lichtscheuen Elementen genutzt, und zwar zum Zweck der Geldwäsche und der Verschleierung seiner Herkunft.

Wenn Oma Else also ihre Lebensmittel im Supermarkt lieber bar bezahlt, weil sie sich die blöde PIN für ihre EC-Karte einfach nicht merken kann, ist nicht auszuschließen, dass sie in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung mit Balkon ein kriminelles Unternehmen aufgezogen hat (illegale Prostitution fällt mir dabei als Möglichkeit ein, oder auch illegales Glücksspiel) und die natürlich ebenfalls illegalen Gewinne jetzt durch den Kauf von Backzutaten und Küchenkräutern verschleiert. Böse Omi! Und wie ist das mit dem von Grund auf verdorbenen Zweitklässler, der seinen als Taschengeld getarnten mutmaßlichen Drogenerlös ganz schamlos zur nächsten Eisdiele trägt und in Erdbeer- und Vanilleeis investiert? Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für jeden aufrechten Bürger! (Ob die Uschi ihre Drohnen eigentlich auch im Inland einsetzen darf? Laut Grundgesetz geht das ja nicht. Aber laut Grundgesetz haben wir auch nur eine Verteidigungsarmee, darf von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen und geht alle Macht vom Volke aus. Unter diesen Umständen sollte fragen doch erlaubt sein, oder? Zumal die Polizei ja gerade in Kreuzberg festsitzt…)

Okay, lassen wir das.

Nun, da die EU sich doch so aufmerksam um das Recht eines jeden Einzelnen auf ein Girokonto bemüht [4], sollten solche Finsterlinge jedenfalls bald der Vergangenheit angehören. Genau wie so düstere und undurchschaubare Vorgänge wie zum Beispiel Privatverkäufe von persönlichem Eigentum, Trinkgelder im Servicebereich (die übrigens meist bei der Lohnberechnung bereits berücksichtigt wurden) oder auch der äußerst illegale Zwanziger zum Geburtstag eines Hartz4-Empfängers.

437392_web_R_by_Dieter Schütz_pixelio.deOhne intransparentes Bargeld oder gar den perfiden Sparstrumpf unter dem Kopfkissen, der den Banken den zinslosen Zugriff auf die finanzielle Reserve jedes Einzelnen verwehrt, wird solch niederträchtigen Eigentumsverschleierungen ganz schnell der Riegel vorgeschoben – sehr zur Freude des Fiskus (und damit auch des Herrn Schäuble). Und natürlich des Sachbearbeiters, der dem oben erwähnten Hartz4-Empfänger sein Geburtstagsgeschenk von der nächsten Regelleistung wieder abziehen darf.

Eine Frage hätte ich allerdings in diesem Zusammenhang: Wie, bitte schön, kann es sein, dass Umweltschutzverbände in ganz Europa auf die Barrikaden gehen, weil ein dänischer NATO-Depp Verschwörungstheorien über sie und ihre angebliche Anti-Fracking-Zusammenarbeit mit Putin, dem Gottseibeiuns des amerikanischen Erdgases, dass durch einen eklatanten Fehler während der Planetenentwicklung ausgerechnet in Russland gelandet ist, verbreitet, aber niemand – absolut NIEMAND – sich darüber aufregt, dass man uns von Seiten unseres Finanzministeriums auf so peinlich durchsichtige Weise ans Eingemachte will?

Ja, der Irrsinn geht um – und nicht nur in Berlin!

Er tut es im Schatten der Fußballweltmeisterschaft, zu einem Zeitpunkt, da beinahe die gesamte Bevölkerung unseres Landes den Erkältungssymptomen einiger unserer Kicker mehr Aufmerksamkeit schenkt, als der aktuellen Politik. Er hat Methode. Und er wird uns weit mehr kosten als eine möglicherweise wegen eines gewöhnlichen Schnupfens versemmelte WM.

Sagt dann bitte nicht, man hätte Euch nicht gewarnt!


Autorin: Heidi Langer – Mutter von drei Kindern

Textquelle: www.politropolis.de

Bild 1: „Sind hier alle irre geworden?“ – Wolfgang / pixelio.de

Bild 2: „Heute schon bezahlt? – Dieter Schütz / pixelio.de

Beitragsbild: „Vernunft gegen Wahnsinn“ – Wolfgang Pfensig / pixelio.de

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